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Content Management?
 

Ein klar strukturiertes Dokument. Man kann mit minimal 9 zweckgebundenen Textblöcken auskommen. Stellen Sie sich jetzt eine Internetseite vor. Links oben Logo, ein Gestaltungselement quer, darunter quer eine kleine Navigationsleiste (Hyperlinks) von Impressum bis Kontakt, links vertikal eine produktbezogene Navigationsleiste, auf Mitte eine Textspalte, rechts ein Bild. Ein klar strukturiertes Dokument.

Natürlich kann man nicht alle Seiten gleich strukturieren. Aber den optischen Gestaltungsrahmen und die Positionierung der Navigationselemente werden Sie wohl nicht auf jeder Seite anders platzieren.

Zum Stichwort Navigation: Auch die Struktur des Internetauftritts wird gewöhnlich vom Content Management System verwaltet. Sie sagen dem Programm: "Füge mir hier eine Seite vom Typ aktuelle Information ein." Dann geben Sie den Inhalt ein.

Ein komfortables CMS schreibt das neue Dokument in alle betroffenen Navigationsleisten, so dass Sie sich auch hierum nicht kümmern müssen.

Content Management Systeme basieren meist auf Datenbanken, in denen redaktionelle Inhalte und Strukturverwaltungsinformationen untergebracht sind.

Wenn diese Datenbank auf dem Internet-Server liegt, spricht man von einem Web Content Management System (WCMS). Der Vorteil von WCMS liegt darin, dass alles auf dem Webserver liegt und Sie nur einen Browser als Arbeitsoberfläche benötigen.

Ein Nachteil von WCMS liegt darin, dass Programm und Datenbank erst mal auf dem Webserver installiert werden müssen. Wenn es der Webserver Ihres Internet-Providers ist, wird Sie der Aufwand für die Rettung ihrer redaktionellen Inhalte und Strukturinformationen eventuell davon abhalten, zu einem günstigeren oder qualitativ besseren Provider zu wechseln.

 
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